Der Kanton Freiburg hat in seinem Klimagesetz die Ziele übernommen, seine direkten Treibhausgasemissionen bis 2030 um 50 % zu reduzieren und bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Die Gruppe „Klimapolitik-Monitoring“ hat es sich zum Ziel gesetzt, den kantonalen Klimaplan sowie sämtliche sektorale Politiken, Strategien und Maßnahmenpläne zu begleiten, um festzustellen, ob der Kanton in der Lage ist, seine Ziele zu erreichen.
Die Gruppe möchte auch zur Konsolidierung und Weiterentwicklung der kantonalen Klimapolitik beitragen. Sie macht daher Vorschläge und knüpft Kontakte zu den Behörden (Exekutive und Legislative), den zuständigen Verwaltungen, den Organisationen, die sich um die Verschlechterung des Klimas und der Umwelt sorgen, und der Zivilgesellschaft im Allgemeinen.
Die Gruppe „Klimapolitik-Monitoring“ setzt sich aus Mitgliedern zusammen, die ihre Erfahrung aus verschiedenen Bereichen nutzen, um die kantonale Klimapolitik kritisch zu begleiten und Vorschläge zu deren Konsolidierung zu erarbeiten. Sie steht allen Interessierten offen.
Die Gruppe hat im Jahr 2023 ein WEISSBUCH mit dem Titel „Faire sa part face au dérèglement climatique“ (Seinen Teil angesichts des Klimawandels beitragen) veröffentlicht, das regelmäßig aktualisiert wird. Sie bemüht sich, ihre Analyse der kantonalen Klimapolitik und ihre Vorschläge so weit wie möglich bekannt zu machen, indem sie
• Debatten über Fragen im Zusammenhang mit der kantonalen Klimapolitik organisiert
• die Bevölkerung mobilisiert, um die kantonale Klimapolitik zu stärken
• die politischen Behörden und die kantonalen Wirtschaftskreise dazu ermutigt, sich für Klima und Umwelt einzusetzen.
Bis zur deutschen Übersetzung unserer Website ist die deutsche Version des Weißbuchs unter dieser Adresse verfügbar. Es handelt sich jedoch um die Version vom März 2025, die noch nicht aktualisiert wurde.
Jacques Eschmann, jacqueschmann@bluewin.ch